Wissen stiften im 21. Jahrhundert: Perspektiven schaffen – Zukunft gestalten

Symposium im Rahmen des 50-jährigen Arbeitsjubiläums der VolkswagenStiftung in Berlin, Schloss Bellevue, 16. März 2012

10:00 Uhr
Begrüßung

10:10 Uhr
Demokratie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft
Eine starke Zivilgesellschaft ist ein Grundpfeiler der Demokratie. Weltweit sind zivilgesellschaftliche Akteure dafür mitverantwortlich, neue Konzepte und Ideen zu fördern, um künftigen Herausforderungen angemessen begegnen zu können. Für die Wirksamkeit von Forschung ist dabei die Interaktion mit Staat, Wirtschaft und Gesellschaft entscheidend.Welchen Herausforderungen stehen Wissenschaft und Zivilgesellschaft, insbesondere in Europa und Afrika, zu Beginn des 21. Jahrhunderts gegenüber?

Vortrag: Wissen stiften im 21. Jahrhundert
Prof. Homi K. Bhabha
Direktor, Mahindra Humanities Center, Harvard University

Vortrag: Demokratie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft
Prof. Dr. Dieter Gosewinkel
Direktor, Rule of Law Center, Wissenschaftszentrum Berlin

Podiumsdiskussion mit den Vortragenden und
Prof. Dr. Ulrike Freitag
Direktorin, Zentrum Moderner Orient, Humboldt-Universität Berlin
Dr. Ndidi Nnoli-Edozien
Gründerin und Präsidentin, Growing Business Foundation Nigeria, Abuja

Moderation: JunProf. Dr. des. Katja Niethammer
Asien-Afrika-Institut, Universität Hamburg

12:00 Uhr
Mittagspause

13:30 Uhr
Wissen stiften, kooperieren und konkurrieren im globalen Wettbewerb
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Wissenschaft unter zunehmendem Druck, richtungsweisende Konzepte und Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu erarbeiten. Dabei konkurrieren staatliche und private Wissenschaftsförderer im internationalen Kontext vermehrt um Themen und Partner. Wettbewerb ist jedoch nicht alles: Die Herausforderung besteht darin, in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Staat, Wirtschaft und Gesellschaft neue Forschungs- und Förderallianzen zu schaffen. Welches sind zukunftsweisende Konzepte staatlicher und privater Wissenschaftsförderung, um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben?

Vorträge: Aufbau exzellenter Forschungsbedingungen in Europa und darüber hinaus
Prof. Dr. Helga Nowotny
Präsidentin, European Research Council, Wien
Sir Mark Walport
Direktor, The Wellcome Trust, London

Podiumsdiskussion mit den Vortragenden und
Prof. Dr. h.c. Ulrike Beisiegel
Präsidentin, Georg-August-Universität Göttingen
Prof. Dr. Robbert Dijkgraaf
Präsident, Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen, Amsterdam
Dr. Ebrima Sall
Generalsekretär, Council for the Development of Social Science Research in Africa, Dakar

Moderation: Prof. Dr. Christoph Kratky, Präsident, FWF Wissenschaftsfonds, Wien

15:30 Uhr
Forschung, Stiftungen und Öffentlichkeit
Als staatlich unabhängige Institutionen können wissenschaftsfördernde Stiftungen vermehrt zukunftsweisende, risikoreiche und deswegen gesellschaftlich relevante Themen zu fördern. Nicht nur die Öffentlichkeit stellt aber zu Recht die Frage nach der Verwertbarkeit von Ergebnissen oder der Relevanz von Forschungshandeln. Mit welchen Strategien wird von staatlicher und privater Seite an den Grenzen gesicherten Wissens geforscht und welcher Flexibilität staatlicher Rahmenbedingungen bedarf es im nationalen und internationalen Kontext erreichen zu können?

Podiumsdiskussion mit
Dr. Göran Blomqvist
Geschäftsführender Direktor, Riksbankens Jubileumsfond, Stockholm
Prof. Dr. Stephan A. Jansen
Präsident, Zeppelin University Friedrichshafen
Prof. Dr. Maria Helena Nazaré
Präsidentin, European University Association, Brüssel
Prof. Dr. Nüket Yetis
ehem. Präsidentin, The Scientific and Technological Research Council of Turkey

Moderation: Dr. Wilhelm Krull

17:00 Uhr
Empfang