1971
Eine der frühen durchschlagenden Initiativen der Stiftung ist das Archäometrie-Programm (bis 1985); ihm folgt das nicht minder erfolgreiche Engagement für die Archäometallurgie (1986-1995).
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Die Arbeitsgruppe Archäometrie, Dr. G. Schneider, FU Berlin, untersucht römische Firmalampen. Hier eine Auswahl von Firmenstempeln von Firmalampen.
1972
Das Buch „Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit“ von Dennis Meadows et. al. wird veröffentlicht. Die Studie wurde von der VolkswagenStiftung finanziert.
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Das Buch "The Limits to Growth" wurde in über 30 Sprachen übersetzt.
1974
Die Stiftung legt ein Programm auf für „Internationale Begegnungszentren der Wissenschaft“ (läuft bis 1987). Ein „Vorläufermodell“ war das Gästehausprogramm (1962-1975).

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Das neu erbaute Gästehaus der Universität Göttingen 1975.
Die Stiftung gründet die erste von drei Immobilien-Beteiligungsgesellschaften, die Tochtergesellschaft IVA Immobilien-Verwaltungs- und Anlagegesellschaft Dr. A. Steiger KG.
1989 kommen noch die Immobilien-Beteiligungsgesellschaften IVI Immobilien-Verwaltungs- und Investitionsgesellschaft Dr. Brigitte Sträter KG, Hannover und IVB Corporation, Washington D.C., USA, hinzu.
1975
Ein Leuchtturm institutioneller Förderung: Wiederholt unterstützt die Stiftung ab Mitte der 1970er Jahre in ganz unterschiedlicher Weise die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.
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Der Biblelsaal der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.
Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim wird mit Mitteln der Stiftung, des Bundes und des Landes Baden-Württemberg errichtet, um Krankenversorgung, Forschung und Lehre im Bereich psychischer Störungen in neuartiger Weise zu verknüpfen.
1976
Die von der Umwandlung in eine Mülldeponie bedrohte Fossilienfundstätte „Grube Messel“ in Hessen wird mit einer Förderung von umgerechnet rund einer Million Euro als Kulturgut von Weltrang gerettet; umfangreiche Forschungen können beginnen. 1995 wird die Lagerstätte als eine der weltweit bedeutendsten ihrer Art von der UNESCO als erstes deutsches „Weltnaturerbe“ anerkannt.
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Ausgrabungsstätte Grube Messel in der Nähe von Darmstadt, Hessen.
Dr. Walter Borst wird Generalsekretär der Stiftung Volkswagenwerk.
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Dr. Walter Borst
1978
Die Initiativen „Physik und Chemie unkonventioneller Materialien“ (bis 1984) und „Mikrocharakterisierung von Werkstoffen und Bauelementen“ (1985-1997) gelten noch heute als beispielhaft für passgenaue frühzeitige Forschungsförderung
1979
Das „Partnerschaftsprogramm für Forschungsvorhaben mit natur-, ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Instituten in Afrika, Asien und Lateinamerika" wird das bis heute am längsten laufende Engagement in der auslandsbezogenen Förderung (bis 2002). Am Ende wird die Stiftung fast tausend Projekte mit rund 42 Millionen Euro bewilligt haben.
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Karibisch-deutsches Kooperationsprojekt zur Diabetes-Problematik. Prof. Dr. Jürgen Eckel aus Düsseldorf bei einem Vortrag vor Kollegen in Trinidad.
1980
Mit einer substanziellen Startförderung ermöglicht die Stiftung die Gründung des Wissenschaftskollegs zu Berlin; bis heute unterstützt die Stiftung national wie international immer wieder bedeutende Institutes of Advanced Study, etwa in Budapest und Bukarest.