1982
Die Stiftung setzt ein Signal für die Kultur- und Geisteswissenschaften: sie startet dazu in diesem Jahr gleich drei neue Initiativen: „Antike in der Modernen“ (bis 1988), „Deutscher Widerstand 1933 bis 1945“ (bis 1991) und „Beispiele kulturwissenschaftlicher Dokumentation“ (bis 1999). Letztere  schließt an das erfolgreiche Engagement zum „Erfassen, Erhalten und Erschließen von Kulturgut (1976-1982) an.
1983
Rolf Möller Staatssekretär a.D. wird Generalsekretär der Stiftung Volkswagenwerk
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Rolf Möller Staatssekretär a.D.
1985
Die Stiftung kann „thesaurieren“, das heißt im Rahmen ihrer Kapitalerhaltung entscheiden, in welcher Höhe der Wertzuwachs erfolgt.
1986
Das China-Programm gilt noch heute als Beispiel überaus nachhaltiger regionenbezogener Forschungsförderung (läuft bis 1997).
Mit dem „Wettbewerb Biowissenschaften“ erneuert die Stiftung ihr Engagement im biowissenschaftlichen Bereich nach einer gut zehnjährigen „Abstinenz“.
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"Spionage im Tierreich" lautete der Titel eines Projekts im Wettbewerb Biowissenschaften. Es gelang, die komplizierte Kommunikation der Bienen zu entschlüsseln und mit einem künstlichen Tier erfolgreich umzusetzen.
1987
Informationsreise durch die DDR; Besuch wissenschaftlicher Einrichtungen in Berlin, Dresden, Halle, Jena und Leipzig, aus der sich Anknüpfungspunkte für spätere Förderungen ergeben (ab März 1989).
1989
In einer Studie zum wissenschaftlichen Bibliothekswesen, verfasst im Laufe eines Akademie-Stipendiums der Stiftung und 1983 veröffentlicht, vertrat Professor Bernhard Fabian die Idee einer dezentralen, „verteilten Nationalbibliothek“. Diese Studie führt 1989 zur gemeinsamen Erklärung von fünf großen deutschen Bibliotheken, im Zusammenwirken eine vollständige „Sammlung deutscher Drucke“ anzustreben, an deren Ende eine segmentale „Deutsche Nationalbibliothek“ steht.
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Unterzeichnung der Vereinbarung zur Sammlung deutscher Drucke. V.l.n.r.: Dr. Kaltwasser, Prof. Raabe, Herr Vogt, Herr Dugall, Dr. Landwehrmeyer. Stehend: Herr Dege, Frau Dr. Zarnitz, Herr Möller
Die Stiftung Volkswagenwerk wird in VolkswagenStiftung umbenannt.
Mit der genau ein Jahrzehnt laufenden Förderinitiative zur Photonik zeigt die Stiftung erneut, wie früh sie Impulse setzt in der Unterstützung neuer Wissenschaftsfelder. Gleichzeitig knüpft sie damit an das erfolgreiche Engagement für die Materialwissenschaften an, das seit Ende der 1970er Jahre besteht.
1990
Ein Beirat wird eingerichtet, der den Generalsekretär der Stiftung bei der Vermögensanlage berät.